Dow Agro: Witterung erschwert Pflanzenschutzgeschäft


Das Agrargeschäft des US-Chemiekonzerns Dow Chemicals hat sich im 2. Quartal 2010 trotz schwieriger Witterungsbedingungen weltweit behauptet. Der Umsatz ist von 1,2 Mrd. US-$ im Vorjahreszeitraum auf knapp 1,3 Mrd. US-$ gestiegen, ein Plus von 4 Prozent. Das Ebitda stieg im Geschäftsbereich Health & Agricultural Sciences von 140 auf 196 Mio. US-$, wie der Konzern mitteilt. Insgesamt ist das Volumen um 9 Prozent gestiegen, der Preisdruck hat aber zugenommen und zu Preisrückgängen in Höhe von 5 Prozent geführt. Schwierig war der Absatz an Getreideherbiziden in Nordamerika und Kanada auf Grund der nassen Witterung. In Kanada sind nach Angaben des Konzerns viele überflutete Flächen erst gar nicht bestellt worden. Die Einführung neuer Herbizidprodukte in Nordeuropa, den USA und Asien habe diese Rückgänge teilweise ausgeglichen. Gute Verkäufe erzielte die Agrarsparte bei Mais- und Sojasaatgut.

Für das 1. Halbjahr weist Dow eine Umsatz von 2,65  Mrd. US-$ aus, der damit knapp unter dem Vorjahresniveau liegt. Das Ebitda im Agrargeschäft kletterte im Jahresvergleich von 503 auf 580 Mio. US.$. Die weiteren Aussichten für den Rest des Jahres beurteilt Dow verhalten optimistisch. (AW)
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