Wachstumskurs

Dreyfus erhöht Umschlag

Handel mit Tradition
LDC gehört zur Louis-Dreyfus-Gruppe in Paris, die seit mehr als 160 Jahren von Mitgliedern der Familie geführt wird. Schwerpunkt sind der Agrarhandel sowie die Verarbeitung von Getreide, Ölsaaten und Zucker sowie Kaffee, Zitrus und Baumwolle. In Deutschland ist das Unternehmen seit 2009 mit der der Ölmühle und dem  Biodieselwerk in Lutherstadt Wittenberg vertreten. (db)
Die Louis Dreyfus Commodities (LDC) B.V., Rotterdam, hat 2013 den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf rund 64 Mrd. US-$ erhöht. Den Anstieg führt das Unternehmen überwiegend auf einen höheren Mengenumschlag zurück, der um 10 Prozent auf mehr als 77 Mio. t Agrargüter zugelegt hat. Außerdem haben nach Unternehmensangaben die zu LDC gehörenden Ölmühlen 2013 eine gute Leistung gebracht hätten.
 
Als Nettogewinn 2013 nennt der Konzern 640 Mio. US-$. Er unterschreitet zwar wesentlich das Rekordergebnis des Vorjahres von 970 Mio. US-$. Dennoch sprach der Vorsitzende des Verwaltungsrates Serge Schoen heute bei der Bekanntgabe der Zahlen von einem „sehr guten Ergebnis". Das Unternehmen weist als Kapitalrendite (ROE) einen Wert für 2013 von immerhin 15 Prozent aus. Als Investitionsvolumen nannte Schoen 689 Mio. US-$.

Auch künftig will LDC für die vertikale Integration und die regionale Erweiterung Geld in die Hand nehmen. Vor einem Jahr hatte Schoen geäußert, dass in den kommenden fünf Jahren 5 Mrd. US-$ zur Verfügung stünden, um die Ausdehnung des Konzerns zu finanzieren. (db)
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