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Erstmals seit 20 Jahren ist mit großer Wahrscheinlichkeit in England die Maul- und Klauenseuche (MKS) wieder ausgebrochen, teilt der Internetdienst der National Pig Association (NPA) mit. Symptome der hochansteckende fieberhaften Viruserkrankung waren gestern bei 27 Schweinen im Schlachthof Cheale Meats, Brentwood/Grafschaft Essex, entdeckt worden. Die Tiere stammen von zwei Farmen in Buckinghamshire und von der Isle of Wight. Die Schweinebestände in diesen Betrieben wiesen jedoch keine MKS-Symptome auf. Deshalb vermutet die NPA, dass sich die Schweine nach ihrer Ankunft im Schlachthof am 16. Februar dort infiziert haben. Das britische Landwirtschaftsministerium hat Sperrbezirke um den Schlachthof und um die betroffenen Betriebe eingerichtet. Die Europäische Kommission hat heute Morgen den Export von lebenden Tieren und Frischfleisch von Schweinen, Schafen, Ziegen und Rindern aus England untersagt. Das Exportverbot gilt zunächst bis zum Treffen des Ständigen Veterinärausschusses am 6./7. März, schreibt die NPA. (KK)
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