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Die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen hat den dritten BSE-Fall in Rheinland-Pfalz bestätigt, wie das Mainzer Landwirtschaftsministerium in der vergangenen Woche mitteilte. Es handelt sich um ein am 14. März 1996 geborenes weibliches Schlachtrind. Es wurde in einem Bestand mit 175 Tieren im Regierungsbezirk Trier gehalten.

Im Vorgriff auf die am 1. Juli dieses Jahres in Kraft tretende EU-Verordnung und die danach zu erlassende nationale Verordnung wende die zuständige Kreisverwaltung die Kohortenlösung an. Da schon nach den positiven Schnelltests alle notwendigen Vorkehrungen getroffen worden waren, wurden die zur Kohorte zählenden 21 Tiere am Freitag gekeult und unschädlich beseitigt. Der Schlachtbetrieb, in dem das an BSE erkrankte Tier geschlachtet worden war, habe alle erforderlichen Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt, so dass dort wieder geschlachtet werden könne. In Rheinland-Pfalz sind bislang rund 37.000 Schnelltests durchgeführt worden, informierte das Ministerium weiter. Einen Überblick über die BSE-Situation in Deutschland können Sie sich hier verschaffen. (ED)
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