„Sambia kann sich zum Brotkorb des südlichen Afrikas entwickeln“, sagt Worede Woldemariam, bei DuPont Pioneer für das Geschäft in Ost- und Südzentralafrika zuständig. „Vorausgesetzt, man schafft eine funktionierende agrarwirtschaftliche Infrastruktur.“ Ziel der neuen Anlage sei es, die Produktivität und Wirtschaftlichkeit der Landwirtschaft vor Ort zu erhöhen.

Sambia erwirtschaftet derzeit einen Maisertrag von durchschnittlich 2,4 t/ha. Das liegt leicht über dem afrikanischen Gesamtdurchschnitt von 2 metrischen t/ha. In den USA erwirtschaften die Landwirte im Schnitt 10 t/ha.

Die neue Niederlassung ist laut DuPont Pioneer ein weiterer Baustein der Firmenstrategie in Afrika. „Das Lager gibt DuPont die Möglichkeit, mehr Saatgut vor Ort zu entwickeln und zu produzieren“, sagt Woldemariam. Der Konzern ist seit mehreren Jahrzehnten auf dem Kontinent unterwegs. Erst im vergangenen Jahr hatte DuPont seine Forschungszentrum in Delmas, Südafrika, ausgebaut. (az)
stats