Stellenabbau

DuPont konkretisiert Pläne in den USA


Die Mitarbeiter am Firmensitz in Wilmington und an vier weiteren Standorten im US-Bundesstaat Delaware spüren die geplanten Entlassungen besonders heftig. Hier soll es etwa ein Viertel der Beschäftigten treffen, teilte DuPont-CEO Ed Breen kurz vor Weihnachten in einem Brief an die dort Beschäftigten mit.

Nachrichtenagenturen zitieren weiter aus dem Schreiben, dass jedoch der Standort Wilmington auch nach der Fusion von DuPont und Dow Chemicals erhalten bleiben soll. Dort sei geplant, den Geschäftsbereich Spezialchemikalien anzusiedeln. Für die anderen beiden Segmente Agrarchemikalien und Kunststoffe stünde dann ein anderer Standort zur Diskussion.

Der angekündigte Stellenabbau in Wilmington ist nur ein Teil des Spar- und Restrukturierungsprogramms, das bereits Mitte Dezember – also vor Bekanntgabe der konkreten Fusionsabsichten mit Dow – für 2016 angekündigt worden ist. Es sieht Kostensenkungen von 700 Mio. US-$ im Vergleich zum laufenden Jahr 2015 vor. Um etwa 10 Prozent soll die globale Mitarbeiterzahl von DuPont sinken.

Der Geschäftsbericht weist für Ende 2014 rund 54.000 Mitarbeiter aus – das bedeutet, dass mehr als 5.000 Stellen wegfallen. Angekündigt worden sind für 2016 Rückstellungen von 780 Mio. US-$, von denen 650 Mio. US-$ für den Stellenabbau vorgesehen sind. (db)
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