Halbjahresbilanz

DuPont profitiert von größerer Maisfläche


DuPont de Nemours, Wilmington/Delaware, hat im 1. Halbjahr 2016 im Agrargeschäft einen Umsatz von 7,0 Mrd. US-$ erzielt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fehlen etwa 2 Prozent. Dieser Rückgang ist jedoch nicht vergleichbar mit den Einbrüchen des Vorjahres. Im Jahr 2015 sank der Agrarumsatz um 13 Prozent und zog bei einer ungünstigen Kostensituation den operativen Gewinn um 30 Prozent nach unten. Ganz anders in den Monaten Januar bis Juni 2016, in denen DuPont für die Agrarsparte einen Anstieg des operativen Gewinns im Vergleich zum 1. Halbjahr 2015 um rund 3 Prozent auf fast 2,0 Mrd. US-$ ausweist.

DuPont hat in diesem Frühjahr mit seiner Saatgutmarke Pioneer vom kräftigen Wachstum des Maisanbaus profitiert. Im Gegenzug gab es Verluste bei Sojasaatgut. Im Pflanzenschutz berichtet DuPont von höherem Insektizidabsatz.

Kosteneinsparungen im Plan

Für den weiteren Verlauf 2016 konzentriert sich das Unternehmen auf die eingeleiteten Maßnahmen für Kosteneinsparungen und die Fokussierung auf gewinnträchtige Produkte. Für den Gesamtkonzern äußerte sich der Vorstandsvorsitzende Ed Breen zuversichtlich, in diesem Jahr Kosten von 1 Mrd. US-$ einsparen zu können. Darüber hinaus steht der geplante Zusammenschluss mit Dow Chemicals auf dem Programm. Nachdem die Aktionäre von DuPont und Dow Chemicals vor einer Woche zugestimmt haben, fehlt nur noch der Segen der Kartellbehörden. (db)
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