Bilanz

DuPont spürt schwächere Agrarmärkte


DuPont de Nemours, Wilmington/Delaware, hat 2014 mit 34,7 Mrd. US-$ etwa 3 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahr. Den Rückgang begründet DuPont-Chefin Ellen Kullman mit der Schwäche in den Agrarmärkten, Portfolioveränderungen sowie negativen Währungseinflüssen.

Das Agrargeschäft hat 2014 einen Umsatzrückgang um 4 Prozent auf rund 11,3 Mrd. US-$ verbucht. Etwas stärker ist das operatives Ergebnis um 5 Prozent auf 2,4 Mrd. US-$ gesunken. Die Schwäche im Agrarsegment, zu dem Pflanzenschutzmittel und Saatgut der Marke Pioneer gehören, führt Kullman vor allem auf ein rückläufiges Geschäft mit Maissaatgut zurück, das im Herbst 2014 in Brasilien zu spüren war. Dagegen ist das Pflanzenschutzgeschäft nach ihren Angaben reger verlaufen. Saatgut trägt etwa 70 Prozent zum gesamten DuPont-Agrarumsatz bei.

Auch für 2015 rechnet Kullmann mit Druck auf die Margen, weil DuPont in US-Dollar bilanziert. Wegen der Stärke der amerikanischen Währung bringt das wichtige Auslandsgeschäft in Südamerika und Europa schwächere Ergebnisse. (db)
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