Quartalsergebnis

DuPont verdient mehr

DuPont de Nemours, Wilmington/Delaware, verbucht im Agrargeschäft im 1. Quartal 2017 Umsatzwachstum um 4 Prozent auf rund 3,9 Mrd. US-$. Ein Teil des Wachstums führt das Unternehmen auf höhere Preise für Saatgut zurück. Von einem zweistelligen Aufschlag für neue Maishybriden berichtet DuPont in Brasilien. Erfolgreich ist nach Unternehmensangaben auch das Geschäft mit Sonnenblumensaatgut in Europa gelaufen.

Maissaatgutumsätze in das 1. Quartal verschoben

Zum preisbedingten Umsatzanstieg kamen höhere Absatzmengen. Dabei handelt es sich jedoch überwiegend um Sondereffekte, weil sich in den USA durch Änderungen im Marketing Umsätze vom 4. Quartal 2016 in das 1. Quartal 2017 verschoben haben. Denn eigentlich hat DuPont in der aktuellen Saison in den USA weniger Maissaatgut verkauft, weil dort der Anbau zu Gunsten von Soja deutlich eingeschränkt werden soll.

Unter dem Strich war das Agrargeschäft für DuPont ertragreich. Die Profitabilität hat sich weiter verbessert. DuPont berichtet von einem Anstieg des operativen Gewinns um 12 Prozent auf gut 1,2 Mrd. US-$.

Jetzt dreht sich alles um die Fusion

Strategisch steht für DuPont jetzt der Fusionsprozess mit Dow an. Die meisten Kartellbehörden haben grünes Licht gegeben. Die EU-Kommission verlangt allerdings als Auflage, dass DuPont einen Teil seines Pflanzenschutzgeschäftes aufgibt. Hierfür steht die FMC Corporation als Käufer bereit. Im Gegenzug gibt FMC seine Sparte Gesundheit und Ernährung an DuPont ab. Die Fusion soll Ende August abgeschlossen sein. (db)
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