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Der Bundesrat hat einer entscheidenden Änderung der Düngeverordnung zugestimmt. In begründeten Fällen können künftig Betriebe auf intensiv genutzten Grünland- und Gemüseanbauflächen 230 kg N/ha Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft aufbringen, hat die Länderkammer bei ihrer Sitzung am Mittwoch beschlossen. Die Verordnung soll am 1. Januar 2006 in Kraft treten, allerdings unter Vorbehalt: Die EU-Kommission muss dieser Ausnahmegenehmigung noch zustimmen, da mit der Verordnung die EU-Nitratrichtlinie umgesetzt wird. Die Brüsseler Behörde hat eine ähnliche Regelung in den Niederlanden bereits Anfang dieser Woche genehmigt. (da)
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