Dürrehilfe in Polen diskutiert


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In Polen werden staatliche Dürrehilfen diskutiert. Langanhaltende Trockenheit setzt dort den Ackerkulturen und dem Grünland zu, vor allem in den Wojewodschaften, die sich östlich an Brandenburg anschließen. Doch auch in anderen Landesteilen häufen sich die Schäden, berichteten die polnischen Medien am Wochenende. Ertragsausfälle gibt es vor allem im Sommergetreide, auf dem Grünland und in Kartoffeln. Landwirtschaftsminister Andrzej Lepper möchte ein 300 Mio. Zloty (umgerechnet etwa 75 Mio. €) umfassendes Hilfsprogramm auflegen. Die Tageszeitung Gazeta Wyborcza rechnet allerdings damit, dass die Regierung lediglich ein Volumen von 100 Mio. Zloty freigeben wird. Geld sollen nach Vorstellungen Leppers diejenigen Landwirte erhalten, die mehr als 30 Prozent Ertragsausfälle haben. Er denkt beispielsweise an Zuschüsse für Zukäufe von Futtergetreide oder von Saatgut für die bevorstehende Herbstbestellung. (db)
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