Düsseldorf baut Frühwarnsystem für Schweinepest aus


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Als erstes Bundesland macht Nordrhein-Westfalen im Rahmen seines Tierseuchenfrühwarnsystems Untersuchungen auf Schweinepest zur Pflicht, um eine Verschleppung wie im Jahr 2006 zu verhindern. Wenn es in einem Bestand zu erhöhten Tierverlusten kommt oder eine unklare fieberhafte Erkrankung auftritt, müssen ab sofort Ausschlussuntersuchungen durchgeführt werden, kündigt das Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf an. Die Untersuchungen sind für die Landwirte kostenlos und werden von der Tierseuchenkasse getragen. Für die Untersuchungen werden entweder eine repräsentative Zahl Blutproben überprüft oder aber verendete Tiere seziert.

Parallel zur Schweinepest werden die Proben auch auf die ebenfalls für Schweine hochansteckende Aujeszkysche Krankheit untersucht. Diese Virusinfektion ist vor allem für Ferkel oft tödlich. Die Schweinepest war zuletzt im März 2006 in den Kreisen Borken und Recklinghausen ausgebrochen und dauerte bis Ende Juni. Mehr als 120.000 Schweine mussten im Rahmen der Tierseuchenbekämpfung auf Anweisung der Europäischen Kommission getötet werden. (St)

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