Durchschnittsernte bei Getreide erwartet

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Mit einer maximal durchschnittlichen Ernte rechnet Dr. Klaus-Dieter Schumacher, Alfred C. Toepfer International GmbH, Hamburg, für 2009. Bisher seien in Europa und auch in anderen wichtigen Weizenanbaugebieten weltweit keine Witterungsprobleme zu erkennen. Die Bestände würden mit einer geringeren Intensität als 2008 geführt, als hohe Preiserwartungen die Intensität ankurbelten. Auf der Futtermitteltagung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) in Münster äußerte er am Mittwoch die Erwartung, dass die globale Getreidebilanz 2009/10 bei weiterhin guten Aufwuchsbedingungen ausgeglichen sein könne. Die Preisentwicklung sei eng mit den Energiepreisen gekoppelt. Bei einer möglichen Erholung der Weltwirtschaft im 2. Halbjahr 2009 dürften die Getreidepreise anziehen, so Schumacher. Für die Ölsaatenerzeugung erwartet er keine größeren Veränderungen. Die wichtigste Frage der kommenden Wochen sei die, wie sich die Sojaaussaatflächen in den USA entwickeln. Dort würden sich die Farmer zwischen Mais und Soja entscheiden können. (BS)
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