Verdacht auf Untreue

Durchsuchungen beim GVB


Vor wenigen Tagen habe es Durchsuchungen in den Büroräumen gegeben, sagte ein Sprecher des Genossenschaftsverbandes unmittelbar vor den Pfingstfeiertagen in München und bestätigte damit einen Pressebericht. Zum Hintergrund äußerte sich der Verband bislang alledings noch nicht. Offenbar steht der Verdacht von Untreue im Raum. Die Münchner Staatsanwaltschaft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der GVB betreut derzeit 1.294 genossenschaftliche Unternehmen mit insgesamt rund 2,9 Millionen Mitgliedern. Darunter sind 281 Volksbanken und Raiffeisenbanken mit einer Bilanzsumme von 141,0 Milliarden Euro, 750 Raiffeisen-Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften und genossenschaftliche Unternehmen, 213 gewerbliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften sowie 51 weitere Unternehmen und Zentralen. Damit gehört er zu den größten Wirtschaftsverbänden im Freistaat. (HH)
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