Niederschläge und Hagel verursachen regional Schäden. Das Landwirtschaftsministerium rechnet mit einer durchschnittlichen Produktion von Raps und Getreide.

In Mecklenburg-Vorpommern haben die ersten Erntearbeiten begonnen, teilt das Landesagrarministerium am Montag mit. Die Wintergerste habe örtlich mit Zwiewuchs auf die zuletzt feuchte Witterung reagiert. Zwischen Güstrow, Rostock, Ribnitz-Damgarten und Rügen haben Niederschläge und Hagel Schäden an den Kulturen verursacht.

Die derzeitige Witterung führe zu erhöhtem Auftreten von Blattläusen. Auch bei Sommergetreide sind nach Ministeriumsangaben in den anfälligen Sorten Blattläuse und Mehltau zu beobachten. Im Roggen wurde in unbehandelten Beständen Schwarzrost bonitiert.

Zwar habe das Getreide zum Teil auch von Regenfällen profitieren können; bisherige Einbußen konnten dennoch nicht ausgeglichen werden. Daher rechnet das Ministerium in Schwerin mit einer „eher durchschnittlichen“ Ernte bei Getreide und Raps.

Nach Angaben des Ressorts steht Winterweizen auf einer Fläche 361.3000 ha (plus 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), Zuckerrüben auf 258.000 ha (minus 7 Prozent), Winterraps auf 203.600 ha (minus 1 Prozent), Silomais auf 144.100 ha (minus 7 Prozent) und Wintergerste auf 108.000 ha (plus 12 Prozent). (az)
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