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Die Durum-Mühlen müssen derzeit tief in die Tasche greifen, um Hartweizen der neuen Ernte aus Spanien zu bekommen. Die im Vergleich zum Vorjahr um etwa 5 DM/dt gestiegenen Rohstoffkosten sollen nun an die Teigwarenindustrie weitergegeben werden, ergab eine Umfrage der Agrarzeitung Ernährungsdienst. Bereits vor Beginn der Hartweizenernte 2001 in Südeuropa mehrten sich die Anzeichen, dass die Ernte in Italien weit hinter der des Vorjahres zurückbleiben werde, die der europäische Dachverband des Getreidehandels (Coceral), Brüssel, zuletzt auf 3,6 Mio. t bezifferte. Obwohl die italienische Anbaufläche 2001 nicht wesentlich zurückgegangen war, bemühten sich italienische Durum-Mühlen bereits im April in Spanien um Vorkontrakte für die Ernte 2001 und sorgten damit für eine Befestigung der Preise. Nun werden aus Italien erheblich kleinere Hektarerträge vermeldet, was eine EU-weite Verknappung des Hartweizenangebotes für die jetzt beginnende Saison bedeutet. Weitere Preissteigerungen sind die Folge. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (brs)
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