1

Wer hat das Sagen im Weltagrarhandel? Läuft Brasilien bei den Exporten den USA den Rang ab? Kauft China den Weizenmarkt leer? Hat die EU-25 Chancen im Wettbewerb? Die Agrarzeitung Ernährungsdienst stellt in einer Serie die wichtigsten Agrarexportländer und Agrarimportländer vor. Die Reise, die am 23. Februar mit den USA begonnen hat, setzt sich in der heutigen Ausgabe mit China fort. In den kommenden Wochen sind Portraits von Kanada, Brasilien, Argentinien, Australien, Neuseeland, Japan, China, Thailand, Indien, Russland bis zur EU-25 vorgesehen.

Zu China schreibt der Ernährungsdienst, dass sich die Regierung in Peking allmählich von der Selbstversorgung mit Agrargütern verabschiedet. Rohstoffe werden in dem Land mit zurzeit 1,3 Milliarden Menschen zunehmend nachgefragt. Dessen ungeachtet wird China seine Bedeutung als größter Agrarproduzent der Welt und wichtiger Agrarexporteur behalten. Bei den Exporten ist allerdings eine Verschiebung zu hochwertigen Produkten wie Obst und Gemüse oder verarbeitete Produkte wahrscheinlich. Zurzeit gibt es in China Ansätze, über Steuerermäßigungen und Direktzahlungen die Agrarproduktion anzukurbeln. Problematisch bleibt aber in China die Armut der Landbevölkerung, schreibt der Ernährungsdienst. (db)

stats