ED-Serie Weltagrarhandel: Reformbedarf in der EU

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Wer bestimmt den Weltagrarhandel? Die Agrarzeitung Ernährungsdienst stellt in einer Serie die wichtigsten Agrarexportländer und Agrarimportländer vor. In der heutigen Ausgabe steht die EU-25 im internationalen Vergleich. Die Europäische Union misst sich gerne mit den USA. Beim Vergleich wichtiger ökonomischer Kennzahlen zeigt sich jedoch: Die "Vereinigten Staaten von Europa" haben noch Nachholbedarf. Dennoch ist die Landwirtschaft in vielen EU-Mitgliedsländern heute schon leistungsfähiger, als es die Kennzahlen auf den ersten Blick ausweisen. Grundsätzlich haben die Landwirte der EU im internationalen Vergleich äußerst gute Standortbedingungen. Sie wirtschaften oft auf sehr fruchtbaren Böden, bei meist ausreichenden Niederschlägen. Hinzu kommt die kaufkräftige Nachfrage in unmittelbarer Umgebung. Innerhalb der EU besteht jedoch erheblicher Reformbedarf in der Agrarpolitik und bei den Agrarstrukturen. (db)
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