KTG Energie AG

EEG spült Geld in die Kasse


Die KTG betreibt Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von 60 MW. Daraus ergäben sich bis zum Jahr 2030 Vergütungsrechte aus dem EEG für über 1,5 Mrd. €, teilte das Unternehmen seinem Aktionären in einem Brief mit. Die Unternehmensführung beziffert daraus ein EBITDA-Potenzial von über 450 Mio. €. Die Kennzahl EBITA beschreibt das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Zu- und Abschreibungen.

2016 sollen weitere Biogasanlagen akquiriert werden. In den vergangenen Jahren seien weit über 200 Mio. € in den Bau von Biogasanlagen investiert worden. Heute sei KTG Energie einer der führenden Biogasproduzenten in Deutschland und Europa. Für 2016 wird ein Umsatz von 90 Mio. € angepeilt. Mit den Biogasanlagen würden 8.200 bis 8.400 Volllaststunden im Jahr erreicht, was einer Auslastung von gut 95 Prozent entspricht. Der bundesweite Durchschnitt in Deutschland liege dagegen nur bei 7.500 Stunden. Dieser Wettbewerbsvorteil ermögliche es, die Anlagen, die bei guter Technik und solider Bauweise vor allem biologische Probleme oder Probleme bei der Inputversorgung aufweisen, zu akquirieren und zu optimieren.

Der wesentliche Teil der Gewinne werden weiter als Dividende ausgeschüttet, wird den Aktionären angekündigt. Das überproportionale Verhältnis von laufenden Einnahmen gegenüber Zinszahlungen ermögliche eine hohe Ausschüttung. Da nicht nur die Absatzpreise, sondern auch die Einkaufpreise für Substrate langfristig gesichert wurden, bestünden hier keine Risiken. Dies schaffe maximale Planungssicherheit, auch für die Dividendenpolitik. (SB)
stats