Der im Zusammenhang mit EHEC-Infektionen vorübergehend gesperrte Erzeugerbetrieb für Gemüsesprossen im niedersächsischen Bienenbüttel darf wieder vermarkten. Der zuständige Landkreis Uelzen hat am gestrigen Donnerstag die Sperrverfügung aufgehoben, teilt das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mit. Die in der Zwischenzeit durchgeführte Prüfung aller möglichen Eintragsquellen sowie die Untersuchung aller Mitarbeiter seien negativ gewesen, sagte Agrarminister Gert Lindemann. Daher bestehe kein Grund mehr den Betrieb weiterhin zu sperren.

Alle im Betrieb vorhandenen Bockshornkleesamenvorräte seien aus dem Betrieb entfernt worden, heißt es weiter. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Berlin, sei zu dem Schluss gekommen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit angelieferte Bockhornkleesamen für den Eintrag der EHEC-Erreger in die Sprossenproduktion des Betriebes verantwortlich seien, so das Ministerium. (az)
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