Die Landwirtschaftliche Rentenbank bietet ab sofort neue Liquiditätshilfen an. Angesprochen sind Gemüsebauern, denen durch Funde von EHEC-Bakterien Einbußen entstehen. Die Förderdarlehen werden den Angaben zufolge zu besonders günstigen Konditionen mit einer Laufzeit von vier, sechs oder zehn Jahren angeboten und sind mit einem Tilgungsfreijahr ausgestattet. Die Darlehen würden auch Unternehmen zur Verfügung gestellt, denen durch Spätfröste im Frühjahr Schäden entstanden sind. Die betroffenen Betriebe könnten zwischen Krediten mit und ohne vorzeitigem Kündigungsrecht wählen. Je nach Laufzeit und Kredittyp liege der effektive Zinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) zurzeit zwischen 2,82 Prozent und 3,28 Prozent (Stand 1. Juni).

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft könnten zusätzlich mit anderen öffentlichen Mitteln kombiniert werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor. (az)
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