EP für Kürzung in Großbetrieben

1

Großbetriebe sollen im Health Check stärker als kleinere Unternehmen belastet werden. Für eine Staffelung der Modulationsätze nach Betriebsgrößen sprach sich am Dienstag in Brüssel der Agrarausschuss des Europäischen Parlamentes (EP) aus. Dennoch wollen die Abgeordneten die Umverteilung zur Gunsten der 2. Säule der GAP mit insgesamt 2 Prozent auf sehr niedrigem Niveau halten, im Vergleich zu 8 Prozent, die die Kommission vorgeschlagen hat. Zusätzlich zum Basissatz für die Modulation sollen nach dem Wunsch des Ausschusses Direktzahlungen zwischen 100.000 und 200.000 € mit einem weiteren Prozentpunkt belastet werden, Direktzahlungen zwischen 200.000 € und 300.000 € mit weiteren 2 Prozent und über 300.000 € mit 3 Prozent. Damit ist der Ausschuss in dieser Woche weitgehend dem Modell des Abgeordneten Lutz Goepel (CDU) gefolgt, der im Frühjahr die „progressive Modulation“ in die Debatte gebracht hatte. (Mö)
stats