EP stimmt Reform des EU-Futtermittelrechts zu

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Bei der Reform des europäischen Futtermittelrechts hat sich das Europäische Parlament (EP) in dieser Woche in Straßburg weitgehend den Vorstellungen der Kommission angeschlossen. Mit Schadstoff belastete Futtermittel sollen zukünftig nicht mehr mit unbelasteten vermischt werden dürfen, um mögliche Grenzwerte zu erreichen. Weiterhin spricht sich das EP für eine offene Deklaration von Futtermitteln aus. Danach sollen die Rohkomponenten genau bezeichnet und ihr Gewichtsanteil in Prozenten auf der Verpackung angegeben werden. Schließlich fordern die Kommission und das EP, dass Mischfutterhersteller von Kommissionsbeamten auch unangemeldet kontrolliert werden dürfen. Allerdings müssen die nationalen Kontrollbehörden zuvor informiert werden. Jetzt muss sich der Agrarministerrat mit den Reformplänen im Futtermittelrecht beschäftigen. (Mö)
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