Am heutigen Mittwoch werden die Empfänger von EU-Agrarbeihilfen im Jahr 2011 veröffentlicht. Allerdings dürfen nur die Angaben von juristischen Personen mitgeteilt werden. Im Laufe des heutigen Tages werden im Internet die EU-Agrarbeihilfen eingestellt. Die Höhe der Direktzahlungen von natürlichen Personen und somit landwirtschaftlichen Unternehmern dürfen nicht veröffentlicht werden. Dies hat der Europäische Gerichtshof im November 2010 entschieden. Das Gericht verweist auf die Wahrung der Persönlichkeitsrechte und den Datenschutz. Nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes (DBV) erhielten die höchsten Marktordnungsbeihilfen im Jahr 2011Unternehmen der Schlachtbranche für eine vorübergehende Einführung der privaten Lagerhaltung bei Schweinefleisch Anfang des Jahres.

Jährlich erhalten Landwirte eine Flächenprämie von rund 300 €/ha von der EU. Hinzu kommen einzelbetriebliche und überbetriebliche Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER), zum Beispiel für vertragliche Agrarumweltmaßnahmen und Investitionsförderungen. (az)
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