EU-Agrargelder für die Ärmsten

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Nicht ausgeschöpfte Mittel aus dem EU-Agrarhaushalt sollen Kleinbauern in den ärmsten Ländern der Welt bekommen. Die EU-Kommission wird am kommenden Freitag ihren Vorschlag verabschieden, nach dem 750 Mio. € aus dem EU-Agrarbudget von 2008 und 250 Mio. € aus dem Agrarbudget von 2009 zur Verfügung gestellt werden sollen. Von dem Geld sollen arme Landwirte in Entwicklungsländern Saatgut, Düngemittel und Kleinkredite erhalten. Der Vorschlag der Kommission sollte ursprünglich schon vergangene Woche vorgestellt werden. Doch zunächst musste geklärt werden, ob europäische Entwicklungsorganisationen das Programm durchführen sollen oder ob die EU auf Organisationen der Vereinten Nationen zurückgreift. Jetzt fällt die Entscheidung zwischen den Kommissaren in Laufe dieser Woche im so genannten schriftlichen Verfahren. Der Ministerrat und das Europäische Parlament müssen der Initiative noch zustimmen. (Mö)
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