EU-Agrarministerrat hauptsächlich mit Finanzfragen beschäftigt

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Brüssel/Mö, 4.3. - Wenn die Agrarminister am Donnerstag abend und Freitag in Brüssel ihren Verhandlungsmarathon fortsetzen, werden sie sich hauptsächlich mit dem Geld befassen müssen. In der Reformperiode soll nach Vorgabe der europäischen Staats- und Regierungschefs das Agrarbudget nicht ansteigen. Nach dem bisherigen Verhandlungsstand entstehen aber Mehrkosten von 9 Mrd. Euro von 2000 bis 2006 durch die Reform, ohne daß Forderungen Frankreichs nach einer höheren Mutterkuhprämie berücksichtigt sind. Ein neues Kompromiß-Papier der deutschen Ratspräsidentschaft zur Degression der Ausgleichszahlungen mit denen die Haushaltsneutralität der Reform erreicht werden soll, wird aber erst am kommenden Dienstag nach der geplanten Fortsetzung des Rates in der kommenden Woche erwartet.
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