Die EU-Kommission hält an der Absicht fest, dass künftig 7 Prozent der Ackerflächen stillgelegt werden müssen, um Direktzahlungen komplett zu erhalten. Neu ist, dass die Zuckerquoten bereits 2015 auslaufen sollen. Die EU-Kommission hat in ihrem Reformvorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) das Ende des Quotensystems um ein Jahr vorgezogen. Dies ist die einzige größere Änderung, nach den abschließenden Beratungen der EU-Kommissare am Mittwochvormittag. Es bleibt bei 7 Prozent Naturbrache auf der Ackerfläche, die die Kommission zur Voraussetzung für 30 Prozent der Direktzahlungen macht. Auch bei der Kürzung der Direktzahlungen in Großbetrieben bleibt es bei den Zahlen aus dem schon seit einem Monat bekannten Entwurf. EU-Mitgliedstaaten haben die Möglichkeiten, die Direktzahlungen um bis zu 10 Prozent zu senken, um mehr Geld für die 2. Säule zu bekommen. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hatte auf mehr Umverteilungsmöglichkeiten zwischen den beiden Säule gedrängt. (Mö)  
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