EU-Erweiterung durchaus finanzierbar

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Die EU könnte zehn mittel- und osteuropäische Beitrittskandidaten (MOEL) aufnehmen, ohne dass der gemeinsame Haushalt dadurch gesprengt werde. Diese Auffassung vertrat EU-Haushaltskommissarin Michele Schreyer in dieser Woche in Brüssel. Mit der auf dem Berliner EU-Gipfel festgesetzten Obergrenze für den Haushalt könnte der Beitritt finanziert werden, entgegnete sie den zahlreicher werdenen Bedenkenträgern. Allerdings geht Schreyer bei ihren Rechnungen davon aus, dass die großen und armen Länder Bulgarien und Rumänien zunächst nicht dabei sind. Auch soll es keine Direktzahlungen für die osteuropäischen Landwirte geben. (Mö)
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