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Die Kosten der EU-Erweiterung möchte EU-Kommissar Franz Fischler "nicht überdramatisieren". Ein Effekt der Erweiterung werde die Zunahme an Nettozahlern innerhalb der EU sein, erklärte Fischler Ende vergangener Woche in Wien. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen in der EU werde sinken, was eine Reihe von Nettoempfängern zu Nettozahlern machen werde. Mit der im vorigen Jahr beschlossenen Obergrenze für die Mitgliedsbeiträge von 1,27 Prozent des Bruttosozialprodukts könne nach Meinung Fischlers der "gröbste Teil" finanziert werden. Er räumte allerdings ein, dass es, gerade was die zu erwartenden Ausgaben betrifft, noch zu wenig Informationen aus den Kandidatenländern gebe. (AIZ)
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