EU-Exporterstattungen für Käse verringert

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Für den Export von Käse in die USA werden ab dem 1. Juli weniger Erstattungen gezahlt. Für Käsesorten mit einer bisherigen Erstattung von mehr als 20 Prozent hat die Kommission vergangene Woche im Verwaltungsausschuss für Molkereiprodukte eine Kürzung von 20 Prozent vorgenommen. Für Schmelzkäse, Frischkäse und Blauschimmelkäse gibt es überhaupt keine Erstattung mehr. Der Grund für die Kürzung ist der exportfreundliche Dollar, der den europäischen Molkereien zu einem erfolgreichen Käsegeschäft mit den USA verholfen hat. Die Erstattungen für die Ausfuhr von Kondensmilch in die USA wurde sogar um 35 Prozent gesenkt. Keine Erstattung für Käse gibt es für die mittel- und osteuropäischen Länder, mit der Ausnahme von Polen, Litauen und Slowenien. Dies ist ein Ergebnis der sogenannten Doppelnullverhandlungen, bei denen sich die EU verpflichtet, auf Ausfuhrerstattungen bei bestimmten Agrarprodukten zu verzichten. (Mö)
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