EU-Finanzplanung kann sich verspäten


In den Verhandlungen um die Agrarreform kommen die EU-Mitgliedstaaten voran. Bei den Finanzen könnte es dagegen zu Verzögerungen kommen. „Wir sind auf dem richtigen Weg", erklärte EU-Agrarratspräsidentin Mette Gjerskov am Dienstag im dänischen Horsens. Die EU-Mitgliedstaaten, das Parlament und die Kommission würden sich aufeinanderzubewegen. Vor allem in die Debatte um neue Umweltmaßnahmen sei Bewegung gekommen, hielt Gjerskov nach dem informellen EU-Agrarratstreffen in Dänemark fest.

Es sei derzeit der falsche Zeitpunkt, über mögliche Verzögerungen in der Finanzplanung nachzudenken. Allerdings könne man in der EU nie ausschließen, dass sich ein Beschluss über einen mehrjährigen Finanzrahmen auch länger als ursprünglich vereinbart hinziehe. Sollte eine Entscheidung über die EU-Ausgaben im Zeitraum 2014 bis 2020 nicht im Dezember, sondern erst im Februar oder März 2013 fallen, wäre eine Agrarreform dennoch im Juni unter irischer Präsidentschaft möglich. (Mö)   
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