EU-Gelder für Schulobstprogramm

Um Obst an Schüler verschenken zu können, bekommen die EU-Mitgliedstaaten Geld aus dem EU-Haushalt. Die EU-Kommission hat an Mittwoch in Brüssel für das Wirtschaftsjahr 2011/12 90 Mio. € für ein Schulobstprogramm verteilt. Bis auf Schweden, Finnland und das Vereinigte Königreich machen alle EU-Mitgliedstaaten mit. Vom Schulobstprogramm profitiert Italien mit 18 Mio. €, Deutschland mit 11 Mio. €, Frankreich mit 10 Mio. €, Polen mit 9 Mio. € und Rumänien mit 8 Mio. €. Allerdings müssen die EU-Mitgliedstaaten die Verteilung von Schulobst national kofinanzieren. Dies ist einer der Gründe, weshalb das Programm in den vergangenen beiden Jahren nur schleppend anlief. Die EU-Kommission möchte mit den Mitteln aus dem EU-Agrarhaushalt etwas gegen die Fehlernährung von Schüler tun. (Mö)    
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