EU-Getreidebilanz nicht stimmig

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Eigentlich sollten sich die Getreidebestände in der EU-15 zum Saisonende hin anhäufen. Die Bilanzen der Branchenverbände und der EU-Kommission weisen noch 32 bis 37 Mio. t Getreide in Privathand aus. Das ist rund ein Drittel mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Doch die Realität widerspricht dem. Getreide ist auf dem Markt nicht ohne Mühen zu bekommen.

Große Verwirrung herrschte am vergangenen Freitag in Brüssel im Beratenden Ausschuss für Ackerkulturen. Die Kommission und die Branchenverbände waren sich schnell darüber einig, dass mit den Bilanzen etwas nicht stimmen kann. Doch die Gründe für die wahrscheinlich viel zu hoch ausgewiesenen Getreidebestände am Saisonende blieben auch nach lebhafter Diskussion den Teilnehmern im Dunkeln verborgen. Deshalb wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die im September nach dem Fehler suchen soll. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst (Mö)
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