Handelserleichterungen können die schwache Konjunktur in einigen EU-Mitgliedstaaten beleben. Die EU-Staats- und Regierungschefs lehnen Handelshemmnisse ab. Neben der Schuldenbremse ging  es auf dem EU-Gipfel am Montag in Brüssel auch um wachstumsfördernde Maßnahmen. Kostspielige Konjunkturpakete verbieten sich in Anbetracht der Schulden. Stattdessen  heißt es in der Schlusserklärung des EU-Gipfeltreffens: „Wir werden auf multilateraler und auf bilateraler Ebene verstärkt Anstrengungen unternehmen, um Handelshemmnisse zu beseitigen und für europäische Exporteure einen besseren Marktzugang sicherstellen". 2012 sollte ein entscheidendes Jahr für Handelsabkommen werden, hielten die Regierungschefs fest, ohne weitere Einzelheiten zu benennen. Die EU führt seit langem Gespräche über ein Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Ländern. Schließlich sollen nach der Schlusserklärung die Möglichkeiten für die Ankurbelung des Handels zwischen der EU und den USA ausgelotet werden. (Mö)
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