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Deutlich abgesenkt worden sind die EU-Importzölle für Getreide. Sie betragen seit dem 10. Juli bei Einfuhren aus Übersee für Weizen niedriger Qualität 16,68 /t und für Gerste 4,02 /t. Bei Importen aus Mittel- und Osteuropa liegen sie jeweils um 10,- /t höher. Für Weizen mittlerer und hoher Qualität aller Herkünfte liegen sie weiterhin bei Null. Das niedrige Niveau der Importzölle seit dem 1. Juli übt vor allem am österreichischen Getreidemarkt Druck auf die Weizen- und Gerstenpreise aus, weil dort mit zunehmenden Importen aus osteuropäischen Nachbarländern zu rechnen ist. (ED)
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