EU-Kommission: Alternative Energien nehmen zu


Innerhalb der EU-27 stammt immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien. 62 Prozent der neuen Stromerzeugungskapazitäten zwischen 2008 und 2009 basierten auf erneuerbaren Energien. Zuvor waren es 57 Prozent. Kohle und Kernkraft würden dagegen weniger zur Stromerzeugung herangezogen, geht aus einer am Mittwoch in Brüssel veröffentlichten Studie der EU-Kommission hervor. Der größte Anteil entfällt mit 35 Prozent auf die Windenergie. 21 Prozent stammen aus Photovoltaikanlagen und 2,1 Prozent aus Biomasse. Die EU-Kommission ist optimistisch, dass die Anteile weiter steigen werden: Wenn die Wachstumsraten so beibehalten werden, könnten bis 2020 etwa 35 bis 40 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien hergestellt werden. Der Anteil von Biomasse an der Stromerzeugung könnte sich zwischen 2008 und 2010 verdoppeln, was jedoch stark von der konkurrierenden Nachfrage in Heizanlagen und in Kraftfahrzeugen abhinge. Die Biomasse habe den Vorteil, lagerfähig zu sein und könne damit wetterbedingte Lücken von Wind und Sonne bei der Stromversorgung ausgleichen, so die Kommission. (Mö)  
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