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Die ersten Programme zur Förderung der ländlichen Entwicklung haben nun endlich die formalen Hürden bei der Europäischen Kommission genommen. EU-Agrarkommissar Franz Fischler hat die Entwicklungspläne zur Förderung des ländlichen Raums für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein genehmigt, informiert das Bundeslandwirtschaftsministerium (BML), Bonn. Die Pläne der übrigen Länder würden voraussichtlich noch im September im Ausschuss für Agrarstruktur und ländliche Entwicklung (Star) behandelt. Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke begrüßt, dass in Deutschland im Förderzeitraum 2000 bis 2006 insgesamt 32 Mrd. DM für die Förderung des ländlichen Raums zur Verfügung stehen; davon 17 Mrd. DM aus EU-Mitteln. In der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" würden von Bund und Ländern in diesem Jahr rund 2,8 Mrd. DM für die Förderung von Land- und Forstwirtschaften sowie ländlicher Entwicklung bereitgestellt. Die formelle Genehmigung der Entwicklungspläne hing bis fast zuletzt von der Vorlage der FFH-Gebietslisten ab, so das BML. Die Europäische Kommission habe mit der Genehmigung akzeptiert, dass die Listen der FFH-Gebiete bis spätestens 31. März 2001 in Brüssel vorgelegt werden. (ED)
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