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Für die Syngenta, den weltweit größten Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, hat die EU-Kommission den Weg freigemacht. Sie genehmigte am Mittwoch in Brüssel den Zusammenschluss der schweizerischen Novartis AG mit der britisch-schwedischen Astra Zeneca. Die wettbewerbsrechtliche Genehmigung ist an eine Reihe von Auflagen geknüpft. Eine drohende dominierende Stellung auf dem Markt für Getreidefungizide machte die größten Schwierigkeiten. Novartis will deshalb ihr weltweites Geschäft mit Strobilurin-Produkten veräußern, während sich Astra Zeneca von dem Fungizid Flutriafol trennen wird. Jetzt steht noch die Zustimmung der amerikanischen Wettbewerbsbehörde aus. Außerdem ist eine außerordentliche Generalversammlung beider Unternehmen am 11. Oktober geplant, bei der die Fusion den Aktionären zur Abstimmung gestellt wird. Der Abschluss der Fusion wird im vierten Quartal dieses Jahres angestrebt. (Mö/ED)
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