EU-Kommission gibt Deutschland zwei Wochen

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Binnen zwei Wochen sollten die juristischen Auseinandersetzungen um die Veröffentlichung von Agrarsubventionen beendet sein. Dies hofft die EU-Kommission. Moderatere Töne schlug die Kommission am Donnerstag in Brüssel an. „Wir wissen um die Schwierigkeiten in Deutschland“ sagte der Sprecher von EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel. Da die Auseinandersetzungen schnell an höhere Instanzen weitergeleitet wurden, setze die Kommission auf eine rasche Klärung. Sollte dies nicht der Fall sein, will die Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eröffnen. Alle anderen Mitgliedstaaten wollen die Empfänger von Agrarsubventionen spätestens heute ins Internet stellen. In Frankreich soll das Interesse so groß sein, dass sich die Seite kaum noch öffnen lasse, wurde in Brüssel berichtet. (Mö)
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