EU-Kommission hält an Transparenz fest

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Veröffentlichung von Agrarbeihilfen will die EU-Kommission retten, was noch zu retten ist. „Wir stehen zur Transparenz und möchten dem Steuerzahler darlegen, wohin sein Geld geht", kommentierte EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos in dieser Woche in Brüssel. Er geht davon aus, dass zumindest für juristische Personen weiterhin die Agrarsubventionen veröffentlicht werden dürfen. Für Privatpersonen wird es dagegen nach dem EuGH-Urteil Einschränkungen geben. Die Juristen der Kommission prüfen zurzeit, wie dem Datenschutz besser Rechnung getragen werden kann. Deutschland, Österreich, Irland und Luxemburg haben auf das am Montag veröffentlichte Urteil sofort reagiert und die Informationen über die einzelnen Landwirte aus dem Internet genommen. (Mö)   
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