EU-Kommission hält sich bei fester Biomasse zurück


Biomasse sollte bei der Strom- und Wärmeerzeugung mindestens 35 Prozent gegenüber fossilen Energiequellen einsparen. Diese Empfehlung gibt die EU-Kommission, die ihren Bericht zur Nachhaltigkeit von fester und gasförmiger Biomasse in dieser Woche in Brüssel vorstellte. 2017 sollen die Mindesteinsparungen bei 50 Prozent und 2018 bei 60 Prozent liegen. Biomasse sollte nicht auf gerodeten Waldflächen oder auf anderen Flächen mit hohem Kohlenstoffbestand angebaut werden.

Neben den Empfehlungen hält die Kommission verbindliche Rechtsvorschriften für alle EU-Mitgliedstaaten für überflüssig. Vor allem bei der festen Biomasse handele es sich um Rückstände aus dem Wald oder um Nebenprodukte anderer Branchen. Deshalb seien Vorschriften für den nachhaltigen Anbau zurzeit nicht notwendig. Anders ist es bei flüssiger Biomasse, für die eine verbindliche EU-Richtlinie vorliegt. Der Bericht zu fester und gasförmiger Biomasse ist im Internet hinterlegt. (Mö)   
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