EU-Kommission nimmt ihre Arbeit auf

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Nach einer längeren rücktrittsbedingten Pause kann die EU-Kommission wieder gesetzgeberische Initiativen ergreifen. Am 13. Oktober will sie eine Verordnung präsentieren, nach der die ursprünglich ab dem 1. Januar 2000 obligatorische Kennzeichnung von Rindern verschoben werden soll. Am 3. November folgt möglicherweise ein Vorschlag zur Reform der Marktordnungen für Flachs und Hanf. Die ursprünglich für den September angekündigten Vorschläge zur Reform des EU-Futtermittelrechts sind aber nicht vor 2000 zu erwarten. Im Weißbuch für Lebensmittelsicherheit, dass die Kommission noch in diesem Jahr vorlegen wird, wird sie präzisieren, wann die Vorschläge zur Reform des EU-Futtermittelrechts erscheinen sollen. Der Agrarministerrat am 18. und 19. Oktober in Luxemburg fällt wegen einem Mangel an zu besprechenden Themen aus. (Mö)
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