EU-Kommission prüft Gewässergefährdung von IPU

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Ob der herbizide Wirkstoff Isoproturon (IPU) eine Gefahr für die Gewässer darstellt, soll die EU-Kommission bis Ende 2002 prüfen. Dies haben die Umweltminister der EU auf ihrem Ministerrat in Luxemburg beschlossen. Die Kommission hat zu Beginn diesen Jahres eine Liste mit gewässergefährdenden Chemikalien vorgelegt. Von 32 Substanzen sollten einige verboten, einige auf ein Verbot hin geprüft und drittens unter Auflagen weiterhin verwendet werden dürfen. Das Europäische Parlament (EP) verlangte, IPU auf die Liste der zu prüfenden Pflanzenschutzmittel zu setzen. Die Umweltminister haben sich nun dem Votum des EP angeschlossen. IPU wurde in der EU und in Deutschland bereits auf seine Gewässergefährdung hin getestet und darf nur unter bestimmten Auflagen verwendet werden. Von der Überprüfung betroffen ist auch der Wirkstoff Trifluralin, der unter anderem als Herbizid beim Anbau von Winterraps eingesetzt wird. (Mö)
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