EU-Kommission räumt auf


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In der europäischen Agrargesetzgebung befinden sich eine Fülle von veralteten Verordnungen. Die EU-Kommission kündigte am Donnerstag in Brüssel an, sie wolle 240 Rechtsakte streichen, weil sie keinen Sinn mehr machen. Dazu gehören die Eröffnung einer Ausschreibung von Roggen aus deutschen Interventionsbeständen zur Verarbeitung zu Bioethanol, die immer noch Gültigkeit hat. Die Roggenintervention ist seit 2003 abgeschafft. Die Verschlankung der EU-Gesetzgebung sei ein wichtiger Schritt zur Vereinfachung und zum Bürokratieabbau in Brüssel, lobte die Kommission ihr Vorhaben. (Mö)
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