EU-Kommission wartet mit Gerstenverkäufen ab


Eine baldige Freigabe von Interventionsgerste lehnt die EU-Kommission ab. Sie will erst das Ergebnis der Ernte abwarten. Durch den aktuellen Anstieg der Gerstenpreise lässt sich die Agrarabteilung der Kommission nicht unter Zugzwang setzen, berichtet Agra Europe London. „Es wäre nicht angemessen, jetzt Gerste aus den Beständen zu verkaufen", zitiert der Pressedienst einen Mitarbeiter der Behörde. Erst das Ergebnis der Gersten- und Weizenernte könnte Anhaltspunkte liefern, um die Versorgungslage einzuschätzen. In den Interventionslägern der EU haben sich zu Beginn des Wirtschaftsjahres 6,7 Mio. t Interventionsgetreide befunden, das meiste davon ist Gerste. In Deutschland liegen knapp 1,7 Mio. t. (db)
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