EU-Kommission wirbt für Internetzugang

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Eine Versorgung aller Bewohner des ländlichen Raums mit Breitbandkabeln könnte die Wirtschaft beflügeln, erklärte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel am Dienstag in Brüssel. In der EU verfüge aber rund ein Drittel der Bevölkerung nicht über einen schnellen Internetzugang, bemängelt die EU-Kommission in einer Mitteilung. Die Kommission möchte die EU-Mitgliedstaaten von ihrem Konjunkturprogramm überzeugen, in dem knapp 1 Mrd. € zur Förderung von Breitbandkabeln vorgesehen sind. Bestehende Förderprogramme im Rahmen der 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sollen in den Mitgliedstaaten um diese Summe aufgestockt werden. In Deutschland sind bereits 80 bis 90 Prozent des ländlichen Raums mit schnellen Internetverbindungen ausgestattet. (Mö)
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