EU-Mehrheit für deutliche Preissenkungen bei Rindfleisch und Milch

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Brüssel/Mö, 23. Februar - Beim EU-Agrarministerrat in Brüssel hat sich die deutsche Ratspräsidentschaft in einem ersten Kompromißpapier zur Reform des Rindfleisch- und Milchmarkts weitgehend an die Vorstellungen der EU-Kommission in der Agenda 2000 angelehnt. Der Interventionspreis für Rindfleisch soll um um 30 Prozent zurückgehen, der für Milchprodukte um 15 Prozent. Anders als von der Kommisson vorgesehen, soll der staatliche Aufkauf fortgesetzt werden, sofern der Marktpreis unter 60 Prozent des neuen Interventionspreises fällt. Extensivierungsprämien soll es bereits ab einem Viehbesatz von 1,8 Großvieheinheiten pro Hektar geben. Die nationale Ausgestaltung der Prämien soll möglich sein.
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