Die Milchanlieferung in der EU hatte sich in den ersten Monaten dieses Jahres oberhalb des Niveaus von 2015 bewegt. Ab April seien die Zuwächse gegenüber dem Vorjahr aber spürbar zurückgegangen, berichtet aiz.info. Im Mai lag das Milchaufkommen im Zuge dessen wieder auf dem Niveau des Vorjahres. Dies geht aus vorläufigen Berechnungen der deutschen Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) hervor.

Laut den Schätzungen der AMI wurde im Mai 2016 mit rund 14 Mio. t EU-weit ebenso viel Milch angeliefert wie im Vorjahresmonat. Bereits im April verringerte sich der Vorsprung gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1,6 Prozent. Im ersten Quartal 2016 bewegte sich die Anlieferung an die Molkereien dagegen mit einem Plus von 5,7 Prozent noch deutlich oberhalb des Niveaus des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Von Januar bis Mai summierten sich die EU-weit angelieferten Milchmengen auf gut 66,1 Mio. t.

Zu dem verringerten Wachstum beim EU-Milchaufkommen im April und Mai dieses Jahres haben die Entwicklungen in den produktionsstärksten Mitgliedsländern der Union entscheidend beigetragen, allen voran Deutschland und Frankreich gefolgt von den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Italien sowie Polen. (az)
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