EU-Neulinge kritisch beurteilt


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Allenfalls mäßige Noten vergibt die EU-Kommission den beiden Neulingen Rumänien und Bulgarien in den neuen Fortschrittsberichten, die am Mittwoch in Brüssel vorstellt worden sind. Die Kommission bemängelt vor allem das noch hohe Maß der Korruption. Auch die Beurteilung in der Landwirtschaft enthält Kritik. In Rumänien und Bulgarien funktioniere das Integrierte Verwaltungs- und Kontrollsystem (Invekos) noch nicht vollständig, heißt es in dem Bericht. Dennoch möchte die Kommission die Direktzahlungen für die Landwirte nicht um 25 Prozent verringern, was im Falle von Verstößen möglich wäre. Sie gibt den beigetretenen Länder noch eine Chance, die Lücken in der Verwaltung demnächst zu schließen. In den kommenden Wochen will sich die Kommission die Lage direkt in den Ländern ansehen und erst dann zusammen mit den dortigen Regierungen ihr Urteil fällen. (Mö)
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