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Dem europäischen Lebensmittelrecht fehlen Visionen und politische Führung innerhalb der Kommission, bemängelt Dr. Matthias Horst, Geschäftsführer des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, Bonn, heute bei einer Pressekonferenz. Die Innovationsmöglichkeiten der deutschen Lebensmittelwirtschaft würden dadurch erheblich behindert. Er plädierte für eine Konsolidierung der Kompetenz. Beispielsweise habe der wissenschaftliche Veterinärausschuß in der Auseinandersetzung mit den USA um Hormone im Rindfleisch viel zu langsam reagiert. Die drastische Liste der Handelsbeschränkungen mit den USA wäre vermeidbar gewesen. Auch bei der Kennzeichnung von GVO-Produkten fehle es an Fortschritten. (brs)
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